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Laura / Litcamp

#LitcampHH: Ein episches Wochenende der Weiterbildung

Das Litcamp in Hamburg ist diesen Sonntag schon zwei Wochen her. Um 17 Uhr, wo der Post online gehen sollte, war der Großteil der Teilnehmer*innen schon dabei, alles wieder zusammen zu packen, für Ordnung zu sorgen und sich gegenseitig noch einmal zu drücken, bevor man wieder in die Blues verfällt. Wir Drei von Skepsiswerke – Ali, Kira und ich – waren auch da und hatten hohe Erwartungen. Immerhin war Heidelberg diesbezüglich schon ein Traum gewesen.

Das Litcamp Hamburg konnte da aber bestens mithalten.

 

F R E I T A G

Der Tag der Abreise! Während Kira schon einige Zeit früher als wir in Hamburg ankam, hatte sie noch einiges an Zeit mit der lieben Malin (bei der wir dankbarerweise unterkommen durften) zu genießen, bevor auch Ali und ich dazustießen. Wir hatten eine angenehme Fahrt mit der lieben Victoria (Twitterhandle: @VictoriaLinnea1), die uns, da wir alle aus (um) Berlin kommen, mit ins Auge geworfen und mit nach Hamburg gefahren hat. Abgesehen von einigen Autobahnabschnitten, wo statt 120km/h nur 60km/h gefahren werden konnte, weil Deutschland sein Qualitätsmarkenzeichen von Baustellen präsentieren wollte, waren wir mit guten Gesprächen und guter 80er&90er Musik (von mir) ziemlich gut unterwegs.

In Hamburg dann trafen Ali und ich dann auf die liebe Kira und Malin, die uns kaum besser hätten begrüßen können: Hamilton-Musik und Essen (übrigens hören Ali und ich seitdem sehr, sehr, SEHR regelmäßig Hamilton, also danke, Kira und Malin :D). Es gab einen nächtlichen Musical-Crashkurs und dann ging es irgendwann, unter der Voraussicht, dass es am Samstag früh losgehen würde, ziemlich erschöpft, aber sehr zufrieden ins Bett.

 

S A M S T A G

Samstag fing deutlich zu früh an. Im Gegensatz zu Heidelberg waren wir nicht zu aufgeregt, da wir nicht vorhatten, eine Session zu geben, aber durchaus gespannt, wie das Hamburger Litcamp denn ablaufen würde. Nach einigen Verirrungen (Google Maps funktioniert nie, wenn man es tatsächlich braucht), kamen wir dann auch schließlich in der wunderschönen St. Katharinen Kirche, die dieses Jahr Ort der Sessionplanung und Versammlung sein würde, an. Vorne, beim Einlass bekamen wir alle unsere Kleber von der lieben Zipp, die doch ein paar Änderungen aufwiesen: Neben dem Namen und dem Twitterhandle konnten diesmal Pronomen angegeben werden und zudem waren Ankreuzmöglichkeiten vorhanden, ob man umarmt werden will. Eine tolle Idee, besonders für solche, die nicht besondere Kuschler sind.

Dann ging es rein, in die große Kirche, wo man dann schon auf liebe Menschen traf. Natürlich wurde sofort reichlich gedrückt, alle, die man seit Heidelberg oder so schon länger nicht mehr gesehen hatte und von denen man das Glück hatte, sie endlich wiederzusehen. Zu einem Litcamp zu fahren ist eigentlich fast das Gleiche wie die Familie zu besuchen (in manchen Fällen sogar deutlich besser). Nachdem einiges aufgeholt wurde, neue, aber von Twitter bekannte Gesichter erkannt wurden, ging es dann los an die Begrüßung.

Dort stellte sich erstmal das große Orgateam vor, das (mal vorgegriffen) während des ganzen Litcamps immer zur Stelle war, immer freundlich, nie gestresst (gewirkt haben), dafür gesorgt haben, dass immer alle zufrieden und glücklich waren UND dieses Litcamp überhaupt erst ermöglicht haben. Darüber hinaus führte das Orga-Team aus Hamburg noch ein Awareness-Team ein, das bestimmte Sessions im Auge behalten würde, die für -ismen prädestiniert sein könnten und eingreifen würde. Generell ist der Code of Conduct hier nachzulesen.

Außerdem gab es eine Notfallnummer, einen Rückzugsraum in der Küche und damit beruhigende Voraussichten für solche, denen der Trubel auch zu viel werden könnte.

An dieser Stelle begann dann die Vorstellungsrunde, in der jeder kurz seinen Namen und seine drei Hashtags nennen möge. Wer nicht wollte, war natürlich nicht gezwungen.

Hier und da wurde man auf die eine oder andere Person aufmerksam, die man zwar namentlich, aber nicht vom Gesicht her kannte.

Danach ging es gleich an die Sessionplanung.
Wir konnten uns hier entspannter zurücklehnen und waren gespannt auf die Sessions, die kommen würden, und welche Inhalte uns erwarten würden. Und was für welche! Bei den Sessions, die von Polyamorie, Schwerhörigkeit, rechte Verlage und wie sie nicht alle hießen, haben wir uns alle drei einen Zeitumkehrer gewünscht oder uns zumindest ohne Schmerzen zerteilen zu können. Besonders am Samstag waren die Themen politisch, divers und auch die technischen Aspekte kamen nicht zu kurz.

Danach ging es an die Qual der Wahl: Welche Sessions würden wir besuchen?

Bei der ersten fiel es uns wohl noch relativ leicht: „Rechte Verlage“ fand im Dock17 stand und versprach von Anfang an eine sehr spannende Session zu werden. Als wir ankamen, war der Raum auch bereits ziemlich gut besucht.

In der Session selbst wurden uns dann einige rechte Verlage und deren Publikationen vorgestellt (und diese sind nur beispielhaft herausgegriffen, es wurden einige mehr genannt): So der Kopp Verlag und der Antaios. Nicht selten sind solche Bücher nicht als solche erkennbar, sodass ein Laie sich diese durchaus einfach zulegen kann und dann – vielleicht sogar noch ahnungslos – in rechte Werke reinstolpert.

Darüber hinaus wurde dann noch diskutiert, was man tun kann, wenn sich Buchhandlungen dennoch entschließen, diese zu verkaufen. Kurzer Tipp: Ein paar andere Bücher drauf legen oder davor stellen geht schnell und man kann überhaupt keinen Ärger dafür kriegen, dass man rechte Bücher unter anderen „verschwinden“ lässt.

Danach ging es ans Mittagessen, das darüber hinaus auch noch ein Inklusionscatering war und unfassbar tolles, veganes Essen gemacht, das jede*n begeistern konnte.

Dann ging es für die anderen mit Sessions weiter, während wir uns für einige Zeit etwas verkrümeln und einige Besorgungen machen mussten, wobei wir durch das schöne, schöne Hamburg schlendern und noch die restlichen Minuten ohne strömenden Regen genießen konnten. Der kam dann nämlich, als wir drinnen waren, womit wir regelrecht gezwungen waren, noch einen Kaffee bzw. einen Kakao zu trinken und awesome Zeit zu verbringen. (Nebenbei schossen wir hier auch das zauberhafte Selfie, das ihr sehen könnt.)

Danach ging es dann auch schon wieder zurück zum Litcamp, zur nächsten Session von @Joy_Anandi, unsere erste schreibtechnische. Und was für eine! In der großen Diskussion wurde um Nebenfiguren aus dem dichteren Umfeld gesprochen, vor allem Verwandte, Eltern, Geschwister, zum Teil aber auch Freunde, die in vielen Romanen vernachlässigt werden, beziehungsweise überhaupt nicht mehr vorkommen oder mit ihrem Leben bezahlen. Was den Protagonisten dann aber auch nicht sonderlich interessiert.

Besonders wichtiges Thema war hier auch Harry Potter, der auch nach der Misshandlung durch die Dursleys keine großen Schäden davonträgt. Insgesamt eine sehr interessante Session, die großen Spaß machte.

Für die darauffolgende Session konnten wir gleich sitzen: Hier redeten die liebe @CrowAndKraken und @Spalter_In darüber, was und wie man sich gegen rechts positionieren kann, wenn man aus verschiedenen, persönlichen Gründen nicht in der Lage dazu ist, auf Demos zu gehen. Wichtig hier: Positioniert euch. Teilt Artikel, erklärt, erklärt, erklärt. Klebt FCKNAZI Sticker, entfernt oder überstickert rassistische Sticker an Laternen, Bushaltestellen und wo sie nicht alle zu finden sind. Sorgt dafür, dass auch in eurem Umfeld absolut klar ist, dass rassistisches oder diskrimierendes Verhalten sanktioniert und nicht geduldet wird. Nutzt eure Reichweite online, besonders wenn ihr große Blogger seid. Ihr habt eine Verantwortung, also seid gefälligst auch verantwortungsvoll.

Es wurden auch einige andere Ideen vorgestellt, was man im Alltag und auf der Straße noch gegen rechts machen kann, aber da informiert euch am besten selbst bei den Engagierten. Da kann man noch einiges lernen.

Dann ging es zu unserer für diesen Tag letzten Session: Die liebe Steffi von @fieberherz behandelte in ihrer Session das Reden vor Publikum, wie man es sich erleichtert und wie man sich vor allem auch Druck dabei nehmen kann. Wichtigster Punkte hier, die sich jeder vor Augen führen sollte: Wenn man vorn steht, hat man etwas zu sagen! Du hast etwas zu sagen! Und dir kann eigentlich nichts passieren, niemand wird anfangen mit Tomaten zu werfen oder dich verurteilen. Kleine Versprecher sind authentisch und nicht schlimm. Und bei zu starker Aufregung kann man das auch sagen. Das lockert ziemlich oft die eigene Stimmung und vielleicht kann auch das Publikum ein bisschen darüber lächeln.

An dieser Stelle wäre vielleicht auch erwähnenswert, dass die liebe Steffi selber sehr eindrucksvoll und trotzdem auf jede*n eingehend vor Publikum sprechen kann.

Nach diesem Vortrag ging dann der eigentliche Teil mit Sessions vorbei, auch wenn das noch lange nicht der Abschluss war. In dem wohligen Wissen, dass wir uns nachher noch zu einigen, tollen Lesungen begeben würden, verkrümelten wir uns in ein italienisches Restaurant mit interessanten Gerätschaften, die vibrierten, sobald das Essen fertig war (oder zu früh) und brachten uns insgesamt auf den neusten Stand, was das schreiberische Leben so angeht (es blüht, es blüht! ♥). Daneben wurden natürlich auch die Lesungen am Abend besprochen, die wir besuchen wollten.

Ganz besonders gespannt waren wir hier auf die von @ChristianMilkus und @MargretKind, die wir ja bereits schon einmal bei #9lesen hören durften. Neben einem spannenden Einblick in Christians Buch war aber ganz besonders das von Magret ein Genuss, den sich JEDE*R ins Regal stellen sollte oder den sie bald als Hörbuch aufnehmen sollte. Selten habe ich jemanden so, so atmosphärisch lesen gehört.

Bevor es dann nach Hause ging, konnten wir trotz Müdigkeit nicht widerstehen und lauschten noch Jörg Lornsen, der in der St. Katharinen Kirche zur Nacht der Kirchen herzzerreißend und wunderschön sang, sodass das Publikum ihn tatsächlich zu drei Zugaben überreden konnte und ihn am liebsten gar nicht gehen lassen wollte. Verständlicherweise.

Damit ging für uns der erste Tag zuende, der unfassbar schön war und wieder zu endlos vielen Erkenntnissen geführt hat, die bis heute den Alltag bereichern. Am Sonntag ging es ja wieder früh los.

S O N N T A G

Sonntag ging tatsächlich deutlich zu früh los. Da wir am Vortag bereits gefragt worden waren, ob wir nicht unsere Session „Repräsentation in der Literatur“ in Hamburg erneut machen könnten, gab es morgens bereits einiges zu tun. Wir wollten immerhin nicht nochmal original das Gleiche, sondern etwas Aktuelleres präsentieren, womit unsere Texte nochmal ein wenig abgeändert und rund geschliffen werden mussten. Außerdem hatten Ali und ich noch Koffer und Taschen zu packen, sodass wir (natürlich) wieder knapp dran waren, ein bisschen mufflig, aber insgesamt schon mit Vorfreude für den kommenden Tag.

Die Sessionplanung in der Kirche fing am Sonntag ein bisschen früher an, immerhin würde um 11 der Gottesdienst losgehen. Während am Anfang die Sorge groß war, dass das knapp werden könnte, erübrigte sich das dann später, wenn auch nicht das Problem, dass man dringend einen Zeitumkehrer bräuchte, bei den interessanten Sessions, die auch an diesem Tag angeboten wurden.

In dem Moment, in dem uns unser Slot von 12-13 Uhr dann zugeteilt wurde, wurde es dann für uns auch wahr: Wir würden wieder vor Publikum stehen! Hoffentlich alle Hinweise von Steffi beachten! Und es gab einen Livestream! Mir ging zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich die Pumpe. Aber erst ging es in die deutlich wichtigere Session der lieben @VictoriaLinnea1: „People of Colour are no plot device“.

Und was es für eine war. Victoria hat in der Session nicht nur offen gelegt, warum Indianerkostüme daneben sind, sondern auch, dass Weiße nicht über japanische, chinesische oder Black Culture schreiben sollten. Immerhin haben sie ihre eigene. Es ist auch kein Plot Device die PoCs immer von den Weißen retten zu lassen und damit zu zeigen wie „offen“ man ist. Memes von PoCs zu benutzen, ist daneben, wenn man selbst keiner ist, darüber zu reden, wie PoCs behandelt werden wollen und WAS sie wollen, ist auch nicht unsere Aufgabe. Unsere Aufgabe als Privilegierte ist es, ihre Stimme gehört werden zu lassen, sie zu teilen, sie zu unterstützen, sie zu fragen, wenn wir uns unsicher sind und nicht einfach von irgendetwas auszugehen.

Leider artete die Session zum Teil in eine Art Selbsthilfegruppe von Weißen aus, die sich selbst auf die Schulter klopften und lobten, was sie richtig machten, beziehungsweise wie schwer sie es im Alltag hatten. An dieser Stelle wäre auch nochmal das Awarenessteam, in diesem Falle @Spalter_In zu loben. Es wurde hier großartig und sehr deutlich eingegriffen und der ganzen Sache ein Ende gesetzt. Daneben wurde auch über persönliche Erlebnisse gesprochen, die hier jedoch nicht weiter ausgewalzt werden wollen.

Danach stand unsere Session an: Es war großartig und wichtig, dass Victorias Session vor unserer war, da sie selbst – im Gegensatz zu uns – zu einer marginalisierten Gruppe gehört und ihre Stimme deutlich wichtiger war/ist als unsere. Dementsprechend schade fanden wir es, dass wir ge-live-streamed wurden und nicht sie.

Obwohl wir uns alle ziemlich sicher in unseren Texten waren (die wir zuvor bereits noch einmal durchgegangen waren), schoss die Aufregung dann doch schon die Kehle hoch. Da war immerhin noch eine Kamera! Zum Glück hatte ich Kaffee (den ich da mit zitternden Händen trank) und zwei kluge, tolle Frauen neben mir, die mich richtig schön anspornten und einen tollen, enthusiastischen Vortrag mit mir gemeinsam ablieferten.

Besonders interessant war die folgende Diskussion, in der erneut klargestellt wurde: Marginalisierte Gruppen, hier: PoCs möchten gern in Büchern existieren, auch wenn behauptet wird, dass Hautfarbe keine Rolle spielt. Jede Figur, die nicht explizit als PoC genannt wird, wird in der weißen Welt, in der wir leben, automatisch als weiß angenommen wird. Und es ist so wichtig, dass wir das nennen. Dass es sie gibt. Victoria brachte auch hier ganz viele, wichtige Punkte ein, die dem einen oder anderen die Augen öffnete und sehr bereichernd, wichtig und verbessernd für unsere Session war.

Danach ging es wieder ans Mittagessen, das auch an diesem Tag unfassbar gut war. In den Pausen wurden natürlich auch immer wieder kluge Gespräche geführt, wobei hier das Kira, Bianca (@literatouristin) und Alex (@KaenKazui) erwähnt werden möchte, indem sie sich wieder viel mit Diversität und dem Geschlechtersystem auseinandersetzten. Kurz gesagt: Egal, wo man beim Litcamp hinging, eigentlich traf man immer jemanden, der etwas Kluges zu sagen hatte und auch bereit war, darüber zu reden, sich einzusetzen und sich auszutauschen.

Direkt nach dem Mittagessen ging es dann in die Session von Dean (der leider kaum auf Twitter ist) und der lieben Wolki Ann (@hellacardiagay), in der wir über NonBinär/Trans redeten. Dabei erzählten beide über persönliche Erlebnisse, ließen persönliche Fragen zu und machten vor allem nochmal klar, wie falsch und zweidimensional das derzeitige, binäre Geschlechtersystem ist. Geschlecht ist nämlich keine Ankreuzsache, sondern „gender is a universe“ (Zitat von der lieben Wolki.♥).

Und da war sie dann auch schon: Die letzte Session des Litcamp Hamburg. Wir entschlossen uns für „Historische Korrektheit“ von @KatarinCharlot, da uns bereits im Vorfeld klar war, dass wir da noch einiges dazu lernen würden. Immerhin sind wir Drei alle große Freunde von ihrem Blog, den ihr euch auch unbedingt anschauen solltet!

Besonders intensiv behandelt wurde in dieser Session Diversität in der Geschichte und wie Leute sich darauf berufen, dass es das „früher nicht gegeben hätte“. Und dass das absoluter Bullshit ist. Es gab auch früher queere Menschen, nur wurde nicht über sie geschrieben. Es gab auch früher PoCs, sie wurde nur kaum in Geschichtsbüchern erwähnt. Und ob es jetzt Menschen glauben wollen oder nicht: Auch diese Menschen hatten Happy Ends. Nicht alle wurden verstoßen oder getötet oder waren sofort verhasst. Auch in Historischen Romanen sollten wir uns nicht vormachen lassen, dass die Welt weiß und heterosexuell gewesen ist und auch hier auf Diversität bestehen und Romane, die diese haben, hervorheben. Außerdem wurde noch gesammelt, für solche, die sich gern an das Thema heranwagen möchten, wo man Quellen zu entsprechenden Personen findet, um auch etwas neben der Mainstream Geschichtsschreibung zu finden.

Die Session war ein großartiger, inspirativer Abschluss, der mich heute noch nachdenklich macht, besonders, weil Diversität in Historischen Romanen immer noch fast keine Rolle spielt. Deswegen auch hier: Die Welt ist bunt. War sie immer. Wird sie immer sein.

Stellt sie gefälligst auch so da und schafft angemessene, informierte Repräsentation.

Damit ging es dann auch schon zur Verabschiedung zurück in die St. Katharinen Kirche, wo das Herz bereits schwer war. Immerhin wusste jeder, dass der Abschied ziemlich, ziemlich gleich kommen würde und so richtig bereit dazu? Das war irgendwie keiner.

Wie viel Spaß das Wochenende gemacht hatte, wie gut es organisiert worden war, die tollen Themen, das Essen, die tollen Leute, das spiegelte sich auch in der anschließenden Feedbackrunde wider, in der allerlei Lob ausgesprochen wurde, das auch ich deutlich hervorbrachte. Für mich war das Litcamp Hamburg neben einigen Kleinigkeiten unfassbar schön und fast so gut wie das in Heidelberg.

Die Liebe im Raum war regelrecht greifbar, als jeder noch einmal zu Wort kam und kräftig für das Orga-Team applaudiert wurde, bevor es dann ans Verabschieden ging, von allen mit denen man gesprochen hatte, mit denen man es nicht geschafft hatte zu sprechen (ich schaue in die Richtung der lieben @annegranert!) und die, mit denen man zukünftig wahrscheinlich mehr sprechen würde. Auch der Abschied voneinander stand da plötzlich und nie, nie, nie kann man bereit für den Moment sein, wenn unser geliebtes Trio auseinandergehen muss (ich hab euch lieb, ihr Beiden!).

Danach ging Kira, lieb wie sie ist, dem Orgateam zur Hand und für Ali und mich ging es wieder zurück nach Berlin, gemeinsam mit der lieben @VictoriaLinnea und @jenlovetoread, mit lauter Disneymusik, viel singen und ganz viel Liebe im Herzen.

Wir von Skepsiswerke können es kaum erwarten zurückzukehren!

• Alles, alles Liebe

Laura

1 Comment #LitcampHH: Ein episches Wochenende der Weiterbildung

  1. Isabel

    Hach, was ein toller Post. Und direkt setzt wieder Litcampblues ein!
    Super bei Euch über die Sessions zu lesen, die ich nicht besucht habe. Leider leider kann man sich nicht zerteilen, aber es hört sich auch so toll an.
    Liebe Grüsse
    Isabel

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