skepsiswerke

Laura

Avengers: Endgame Filmkritik

HUGE SPOILER ZU AVENGERS: ENDGAME

Avengers: Endgame kam in Deutschland am 24. April 2019 ins Kino. Ich hatte das Glück und durfte den Film seitdem jeden Tag sehen, sodass ich zumindest auf die Bilanz von dreimal Ansehen zurückblicken kann, bevor ich diese Rezension schreibe. Und tatsächlich hat das dem Film aus meiner Perspektive gut getan – So war ich nach dem ersten Ansehen noch deutlich frustrierter und wütender, als ich es nach dem dritten Mal bin. Das liegt zum einen daran, dass mir einige Dinge mit der Zeit besser gefallen und zum anderen – leider – daran, dass ich nicht mehr so enttäuscht bin, sondern einfach resigniere; Was wohl auch keine Lösung ist.

Avengers: Endgame ist die direkte Fortsetzung auf Avengers: Infinity War. Einziger, kleiner Übergang, den man für den Film braucht (neben dem Wissen aus allen Marvel Filmen, aber dazu später mehr), ist die Post-Credit-Scene aus Captain Marvel, in dem Carol alias Captain Marvel durch den Pager von Nick Fury zu den Avengers gerufen wird und wissen will, wo ihr Freund Nick Fury ist.
Im Film selbst wollen die Held*innen rückgängig machen, was Thanos zuvor getan hat: Indem sie die Infinity Steine wiederholen wollen sie selber nochmal „snappen“ und damit alle Leute, die von ihm per Snap umgebracht wurden, zurückholen.

Ein gewagter, für mich damals aber schon voraussehbarer Plot. Was den nicht unbedingt schlecht macht, vor allem, da sich Fans (auch ich) lange gefragt haben, wie sie das wohl umsetzen werden.

Obwohl ich hier weiter auf die Handlung eingehen werde, wäre zu sagen, dass Avengers: Endgame sehr, sehr charakterlastig war. Was ihn aus meiner Sicht zu einem der besten MCU-Filme macht, wenn nicht sogar zu meinen Lieblingen (sehr merkwürdig, wo ich doch recht viel auszusetzen habe).  

Die Handlung vor der Zeitreise

Der Film startet mit Tony und Nebula im All, wie der Trailer es ankündigte. Die beiden sind bereits 21, nein 22 Tage unterwegs ziellos unterwegs, nachdem es kurz Hoffnung gab, sie könnten zurück. Am nächsten Tag geht der Sauerstoff aus, Tony legt sich nach einer Nachricht an Pepper schlafen und es sieht ziemlich schlecht aus.

Bis – Carol Danvers auftaucht, ein oranges Godess-Licht ihrer Kräfte umleuchtet sie und wer Captain Marvel kennt, kennt dieses winzige, wissende Lächeln, das sie hier zeigt.

Sie bringt Tony zurück. Kommen wir zur ersten, ernsthaften Frage, die ich mir hier stelle: Wie zur Hölle? Nicht, dass ich nicht glaube, dass sie Tony retten kann – Aber hier wurde zu viel geschnitten. Es ist vollkommen unklar, woher sie weiß, wo Tony ist. Wer gesagt hat, sie solle ihn retten. Wie sie ihn gefunden hat. Ich verstehe, mächtige Superheldin und so, aber wenn es so viele Planeten und so viele Universen gibt und keiner auf der Erde eine Ahnung hat, wo Tony ist und Carol das sagen konnte: Wie schnell hat sie ihn denn da gefunden? Dafür, dass so ein riesiger Wirbel drum gemacht wurde, war ich enttäuscht von der schnell herbeigeführten, unerklärten Lösung, die für mich auch hier die Tiefe verloren hat, die das MCU beziehungsweise die Russo Brothers hätten herausholen können.

Tony kommt wieder zur Erde und wird von den Avengers und Pepper empfangen. In einem späteren Gespräch versucht Cap mit ihm zu reden und herauszufinden, was Tony wissen könnte; Koordinaten, Daten, irgendwas das Thanos gesagt hat. Und hier kam für mich eine sehr, sehr großartige Szene, essentiell sogar, wenn man sich die vorherigen MCU-Filme angeschaut hat.

Tony verliert die Nerven. Er hat nicht gegen Thanos gekämpft, Thanos hat ihm „einen Mond um die Ohren geworfen“, bevor Strange alles weggeben hat. Tony ist frustriert und wütend und hat den krassesten Verlust (gefühlt jedenfalls) gehabt, nachdem ALLES, was er wollte, war, die Menschen zu beschützen, die er liebt. Seine Vision aus Avengers: Age Of Ultron findet Erwähnung, wo er Ultron baute, um die Erde zu schützen, aber alle anderen dagegen waren – ganz vorneweg Cap, der obendrein versprochen hatte, dass sie, wenn sie verlieren, gemeinsam verlieren würden („We’ll lose. – „Then we’ll do that together, too.“). Und er war nicht da, als Tony verloren hat. Nicht nur, dass ich ganz verliebt darin bin (verliebt = großartig gespielt, emotional, mitreißend, ich hab beinahe geweint, so ein schmerzhaftes verliebt eben), wie die Szene aufgemacht wurde, es war so gut, dass Konsequenzen gezeigt wurden. Die Beziehung von Steve und Tony ist durch die Ereignisse in Captain America: Civil War im Eimer und nur, weil sie beide verloren haben, sind sie nicht automatisch Freunde und es ist nicht automatisch alles verziehen, sondern – besonders Tony – es tut noch weh, was passiert ist und Tony ist nicht bereit, das zu vergeben. Hin oder her, ob ich Tony zustimme und Steve gern in den Arm nehmen wollte, für mich war das zu Beginn ein richtiges Highlight im Film.

Die Avengers finden schließlich doch heraus, wo Thanos sich aufhält – nachdem er die Infinity Steine erneut genutzt hat – und machen sich ohne den geschwächten Tony auf den Weg zu ihm. Kurze Frage hierzu: Wie konnten sie plötzlich wissen, wo Thanos sich aufhält, wenn sie das vorher nicht konnten? Es stellt sich nicht heraus, welche neue Technik sie gewonnen haben, sodass ich sehr verwirrt war.

Sie fliegen zu Thanos in den „Garten“ und überwältigen ihn. Der hat die Steine jedoch zerstört, weil er sein „Schicksal“ vollbracht hat, womit ihr Plan, ihm den Handschuh abzuluchsen und alles rückgängig zu machen, jetzt Essig ist. Toll hier waren wieder die Emotionen, die sich gezeigt haben: Tiefe Verzweiflung, Unglauben, weil ihr Plan gescheitert ist, bevor sie überhaupt anfangen konnten; So gut wie alle Figuren hatten Tränen in den Augen, Rhodey wollte ihm nicht glauben, Bruce hat Thanos mehrmals eine reingeschlagen, weil er es nicht glauben konnte und Thor … Thor hat diesmal „auf den Kopf gezielt“, als er Thanos enthauptet. Besonders bezeichnend hier: Er entscheidet sich, das zu tun, nachdem Thanos zu Nebula, die er immer misshandelt hat, sagt „er sei vielleicht zu hart zu ihr gewesen“. Warum hier? Vielleicht, weil das solch derartigen, falschen Gefühle zu sein scheinen, wie Thanos verstörende Vision das Universum zu „retten“, wenn er die Hälfte aller Leute auslöscht. Und Thor, der sich die Schuld für das Versagen bei dieser Mission gibt, verliert die Nerven. Absolut nachvollziehbar und seltsam ironisch, wie schnell und leicht Thanos hier sein Ende findet, wo sie in Infinity War doch alles getan haben, um ihn auszuschalten und gescheitert sind.

F I V E  Y E A R S  L A T E R

Die Avengers leben ihr Leben in der apokalyptischen Welt nach Thanos Snap. Steve leitet eine Selbsthilfegruppe an – ganz im Stil seines Freundes Sam Wilson, der daran geglaubt hat –, Nat ist weiterhin im Avenger Gebäude, Bruce ist inzwischen „Doctor Hulk“. Er hat den Hulk und Bruce Banner zu einem transformieren können, womit er „best of both worlds“ hat. Thor, gezeichnet von den Ereignissen, betrinkt sich pausenlos in „New Asgard“, einem Ort in Norwegen. Clint, der seine ganze Familie verloren hat, zieht als Ronin (? Ich kann mich nicht so ganz damit anfreunden, weil das im Film so 0,1% Rolle spielt) umher und tötet böse Gangs (wobei das „Warum“ offenbleibt. Das hat nicht mal was mit Selbstjustiz zu tun).

Scott wird durch Zufall (durch eine Ratte) aus dem Quantum-Realm befreit. Für mich eine lasche, bequeme Auflösung, die verzeihbar ist, aber auch stört, weil erst ein riesiges Drama drumherum gemacht wurde, dass es so ist, dann aber keine komplexe Lösung präsentiert wurde. Leider eines der Markenzeichen des MCUs, das mir immer wieder sauer aufstößt und auch in diesem Film oft zum Tragen kam.

Scott findet heraus, dass scheinbar etwas Schlimmes passiert ist. Während er nämlich nur fünf Stunden im Quantum-Realm war, sind fünf Jahre ins Land gezogen. Toll hier: Die Szenerie, als er die Tafeln mit „The Vanished“ findet, weil es tatsächlich aussieht, wie ein Kriegsfriedhof. Und genau das passiert ist in Infinity War: Ein Krieg wurde verloren und Milliarden sind diesem zum Opfer gefallen.

Unter den Namen findet Scott seinen eigenen, da er ebenfalls als verschwunden/tot gilt. Er kehrt zu seiner Tochter zurück und findet heraus, dass fünf Jahre vergangen sind. Anfangs ist unklar, wofür diese Szene wichtig ist, doch das stellt sich dann im Folgenden heraus.

Er kehrt in Avengers HQ zu Nat und Steve zurück und stellt seine Theorie vor: Die Zeiten im Quantum-Realm und der Wirklichkeit funktionieren komplett unterschiedlich. So sind in der Zeit von Thanos fünf Jahre vergangen, während Scott nur fünf Stunden(!) in dieser Zeit gefangen war. Er glaubt an die Idee, dass sie auf diese Art und Weise in die Zeit eintauchen und zu einer Zeit wieder herausgehen könnten, um die Infinity-Steine zu holen, also eine Art Zeitreise.

Alle Avengers werden zusammengetrommelt. Spannend hier: Wie viel passiert ist, seit sie das letzte Mal zusammen gewesen sind und wie sehr sie sich verändert haben. Tony hat ein Kind, Bruce ist inzwischen Doctor Hulk, Thor ist komplett verändert, verängstigt und zeitgleich von (denke ich) PTBS gezeichnet.

Hier vielleicht ein Anriss dessen, worauf ich bei Thor eingehen werde, wenn ich beim nächsten Mal über Figuren rede: Desto öfter ich den Film sehe, desto weniger bin ich einverstanden mit seiner Darstellung. Thor, der – wahrscheinlich um zu vergessen – pausenlos viel getrunken und gegessen hat, hat in Avengers: Endgame kräftig zugenommen und ist dick. Das wird, außer an einer einzigen Stelle, immer als Witz genutzt und nie ernst genommen und wird irgendwann unübersehbar. Ehrlich gesagt, bin ich einfach nur wütend und abgefuckt davon, dass Marvel so locker Fatshaming macht, das in Ordnung findet und nicht mal die Schauspieler*innen da am Ende was gesagt haben. Hier hätten sich gute Potenziale geboten, den Umgang mit psychischen Krankheiten anzusprechen (was man schon x-mal früher hätte tun können, bei Steve, Bucky und auch Tony), aber es war wieder ein Witz. Enttäuschung und Wut reichen hier nicht, aber dazu vielleicht später mehr. Die einzige Person, die erkannt hat, dass er eine „schwere Zeit“ (oder besser: PTBS) hat, war Bruce und der hat es wenigstens auch ernst genommen.

Tony baut einen Navigator für die Quantenebene, den sie testen. Der Test glückt, also wird geplant.

Highlight! Die Avengers sitzen zusammen mit Nebula, Rocket und Okoye und planen, an welche Orte sie müssen, um möglichst viele Steine auf einmal zu holen. Ich bin wahrscheinlich persönlich anfällig für Szenen, die zeigen wie gut sie eigentlich zusammen sind, wenn sie auf dem Boden und Tischen herumliegen, Blätter herumliegen, Teetassen dastehen und Tony sagt, Doctor Strange wäre Hals-Nasen-Ohren-Arzt gewesen, wenn alle dasitzen und essen und nebenbei überlegen. Das ist vielleicht das, wofür ich im Film mit am meisten die Daumen gedrückt habe und es tatsächlich bekommen habe.

Schließlich steht der Plan: Steve, Tony, Scott und Bruce reisen zurück in 2012 zur Schlacht in New York. Hier befinden sich der Zeitstein, der Tesseract und der Gedankenstein in einer Stadt. Nat und Clint werden nach Vormir reisen und den Seelenstein holen (ja, mich hat es sofort gecringed, weil ich wusste, was kommen würde), Rhodey und Nebula reisen 2014 nach Morag, um den Stein der Macht zu holen. Rocket und Thor reisen zurück in 2013 für den Äther, der zu diesem Zeitpunkt in Jane drinsteckt. Die Pym-Partikel, die Scott noch von Hank hat, reichen für jeden genau für eine Reise Hin und eine Reise zurück. Damit sind die Ressourcen begrenzt und keine Fehler erlaubt.

Der Zeitreise-Plot

So vorhersehbar gewesen ist, dass der Plot vorkommen wird, so begeistert war ich von diesem am Ende. Es war super gut zu sehen, wie die Welt aus einer anderen Perspektive aussieht, sobald die Held*innen dahinter herumschleichen und zum Teil nur zugucken können.

Es wird mit der Schlacht in New York begonnen. Bruce ist beauftragt, den Zeitstein zu holen, während Scott, Cap und Tony den Tesseract und Gedankenstein (alias Lokis Zepter) zu beschaffen. Bruce trifft im Sanctum Sanktorium auf die Älteste und will ihr den Zeitstein einfach so abknöpfen, vollkommen unterschätzend, wen er da vor sich hat. Ein Moment, in dem die Älteste Bruce Banner aus dem Hulkkörper in die Astralebene schickt und damit zeigt, wie verdammt mächtig sie ist und dass sie am Ende das sagen hat. Ich war und bin sowieso großer Fan der Ältesten auch im Doctor Strange Film gewesen, sodass es richtig, richtig gut war, sie hier in Interaktion zu sehen, da sie hier noch den Zeitstein bewahrt und diesen mit ihrem Leben beschützen muss. Sie ist Bruce damit nicht nur mit ihrem Können überlegen, sondern auch mit ihrem Wissen und das war sehr, sehr gut inszeniert.

Sie erklärt Bruce schließlich, wie die Zeitreise funktioniert und was passiert, wenn ein Infinity Stein entwendet wird: Die Realität, aus der Bruce kommt, wird sich nicht verändern, die, aus der er den Stein mitnimmt, wird jedoch vollkommen ins Ungleichgewicht stürzen und (wahrscheinlich) untergehen, beziehungsweise von Dunkelheit überrollt werden. Sie kann ihm den Stein nicht mitgeben. Erst, als er erzählt, dass Doctor Strange ihnen den Stein ihrer Zeit aber überlassen hat, ist sie umgestimmt. Eine Sekunde – und das war großartig, diese zweifelnde Sekunde – kann man fast glauben, dass sie sicher ist, Doctor Strange wäre die falsche Person für diesen Job gewesen. Aber es überzeugt sie, denn er wird „der größte von ihnen sein“. Ein richtiger Gänsehaut,oment, wenn auch unlogisch, dass Bruce den Stein einfach so in die Hand nehmen kann (nachdem zum Beispiel der Red Skull beim Tesseract verbrannt ist).

Tony, Steve und Scott gehen indessen in den Avenger-Tower, indem Loki gerade gefangen genommen wird. Hier spielen noch mehr meiner Highlight-Szenen: Angefangen damit, dass Scott den Tony aus der anderen Zeit außer Gefecht setzt, in dem er seinen Reactor beschädigt, bis hin zu Tony, der sich als Shield-Agent ausgibt und für sein zweites Ich um Hilfe ruft über Loki, dem der Tesseract vor die Füße geschossen wird und der es schafft, damit zu entschwinden. Die Szenen sind beinahe grotesk ironisch, witzig gemacht, ohne über’s Ziel hinauszuschießen und dabei eigentlich ein ziemlich heikler Plan, bei dem man von Anfang bis Ende mitfiebert.

Richtig gejohlt hab ich aber zugegeben bei Cap: Der steigt in den Fahrstuhl, in dem sich allerlei STRIKE-Menschen von Shield (das dort bereits von Hydra unterlaufen ist) mit Lokis Zepter befinden. Die Szene aus dem Captain America: The Winter Soldier wird hier 1:1 nachgestellt, von Rumlows „Hey Cap“ und Steves „Rumlow“ bis hin zu dem Hydra/Shield-Typen, der an seiner Waffe herumfuzzelt und den Blick, den Steve um sich wirft. Umso genialer ist, dass Steve sein Wissen aus der Gegenwart nutzen und vorgeben kann, dass er den Stab mitnehmen muss, und sie glauben lässt, dass es stimmt, indem er Jesper Sitwell „Heil Hydra“ zuflüstert.

Besonders für Leute wie mich, die die Filme so gut wie in- und auswendig kennen, sind solche Szenen die besten, besten, besten gewesen, weil hier jede Kleinigkeit erkennbar wurde, die wieder gespiegelt wurde. Obendrein wurde hier mit dem „Secret Empire“ von Nick Spencer gespielt, in dem Cap tatsächlich Anhänger von Hydra ist.

Außerdem hab ich die Szene danach, in der Cap auf den Steve aus der anderen Zeit trifft, sehr, sehr gefeiert. Das jemand sich selbst begegnen würde, war nämlich absehbar und besonders im Fall von Steve, der damals noch absolut nicht hinterfragender Patriot und Supersoldat war, besonders interessant, da sich hier die krassen Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zwischen ihnen gezeigt haben. Im Kampf selbst hat sich gezeigt, dass beide den gleichen Stil zu kämpfen haben, was ihnen gegeneinander in die Quere kommt und sie zum Teil ganz schön strampeln lässt und den Kampf ziemlich chaotisch macht, zum anderen kann der aktuelle Steve, den alten leicht einschätzen und so gegen ihn gewinnen. In dem er ihm sagt, dass Bucky noch lebt, hat er ihn leicht in der Tasche (wie Rumlow auch Steve in Civil War mit „You know, he remembered you, your pal, your buddy, your Bucky“) und kann ihn schlussendlich auch besiegen, weil er seine eigenen und damit auch die des anderen Caps kennt.

Weil der Plan mit dem Tesseract gescheitert ist, reisen Tony und Steve zum vierten Juli 1970 – nach New Jersey, dem „Geburtsort“ von Captain America, um neue Pym-Partikel (um mehr reisen zu können) und den Tesseract zu bekommen. Besonders gut war hier das Gespräch von Tony und Cap, die total in ihrer Angelegenheit zusammen sind, dass sie Scott total vergessen; Super Teamwork, beide irgendwie eng und vertraut miteinander. Das war, was es gebraucht hat. Ich hab mich gestern schon mit meiner Mitschreiberin Ali unterhalten und wir haben festgestellt, dass Steve und Tony in diesem Film wohl so viel miteinander geredet und interagiert haben wie nie zuvor.

1970 trifft Tony seinen Vater Howard, als er den Tesseract holt. Mit einem schwachen Versuch wird probiert, Howard zu redeemen, der ganz aufgeregt ist, weil seine Frau gerade mit Tony schwanger ist, und der sich mit Tony über seine Tochter Morgan unterhält. Leider nicht gelungen, da ich es mal wieder absolut danebengeschossen fand, Howard als super hinzustellen, nur weil es ihn da interessiert hat. Fakt ist nämlich, dass der gleiche Howard Tony in dieser Zeit schlecht behandeln wird, egal, ob er vor seiner Geburt aufgeregt war oder nicht.

Cap sieht Peggy in einem Nebenraum und sein Bild auf ihrem Schreibtisch. Ich mochte die Szene tatsächlich sehr, weil sie emotional gespielt und toll gemacht war. Allerdings kommt sie mir im Nachhinein wie ein ziemliches Plot-Device vor, damit man am Ende erklären kann, warum Steve zu seinem „crush“ Peggy zurückkehren kann, obwohl er längst – wie alle anderen Filme gezeigt haben – über sie hinweg ist.

Thor ist nicht in der Lage, den Plan mit Rocket irgendwie durchzuziehen, nachdem er seine Mutter sieht. Tatsächlich verständlich, doch für mich eher nervig, da sein tatsächliches Problem nicht ernsthaft angesprochen und es tatsächlich eher wieder „witzig“ gemacht wird. Das Gespräch mit Frigga selbst war aber so, so, so, so, so verdammt gut, dass ich kaum Worte dafür hab. In den Thor-Filmen selbst kam sie für mich gar nicht so genial daher, wie sie am Ende war, als sie Thor ermutigt hat, er selbst zu sein. Und damit auch einen wichtigen Punkt im Film angesprochen hat, eine Message. Held*innen erkennt man daran, wie gut sie es schaffen, sie selbst zu sein.

Rocket schafft es, den Äther zu holen und Thor holt seinen Hammer wieder, mit dem er dann in die andere Zeit zurückreist. Unlogisch hier: Frigga interessiert das nicht sonderlich, dass Thor in ihrer Zeit keine Waffe haben wird in der derartigen Gefahrensituation in der sie da sind? Sie bittet Thor aus der aktuellen Zeit nicht mal, dass er den Hammer zurückbringen soll, was ich dann doch merkwürdig finde.

Morag: Nebula und Rhodey schlagen Starlord k.o und holen sich den Stein der Macht. Was sie nicht bemerken ist, dass die Nebula aus 2014 zeitgleich Störungen in ihrem Gedächtnisspeicher hat, da die 2023er Nebula ihr kollektives Gedächtnis nutzt. 2014er Nebula bricht zusammen, als Thanos dabei ist, der sich die Erinnerungen abrufen lässt und somit von der Mission der Avengers aus 2023 erfährt. An sich ein kluger Schachzug narrativ, doch leider nicht zuende gedacht: So bricht die 2014er Nebula zusammen, aber die 2023er Nebula merkt sehr lange Zeit überhaupt nicht, dass ihr Gedächtnis angezapft wird. Wo und wann wird entschieden, wann es zu viel wird? Und wäre Nebula nicht klar gewesen, dass genau das passieren kann, beziehungsweise, wenn es der einen Nebula klar wird und ihr das angezeigt wird, hätte die 2023er Nebula eigentlich ebenso ein Hologramm von Thanos und dem Raum sehen müssen, an dem sie ihren Kopf durchleuchten. In sich ist die Sache zwar cool aufgemacht, aber auch nicht komplett logisch, beziehungsweise zu Ende gedacht. Hier sollte es vor allem narrativ funktionieren und das wird irgendwie nicht thematisiert.

Weiterhin schafft 2023er Nebula nicht zu fliehen und wird mit ihrer bösen Schwester von früher ausgetauscht, die sich zwischen die Avengers mischt. Wie kann es passieren, dass Rhodey und Nebula trotzdem zeitgleich wieder im Avengers HQ ankommen, wenn das Schiff von Nebula noch hochgebeamt, Nebula verprügelt und die beiden Nebulas ausgetauscht werden?

Cut zu Vormir: Schon als klar war, dass Nat und Clint hierhin gemeinsam fliegen werden, wusste wahrscheinlich jede zuschauende Person, dass einer von beiden sterben muss, da nur so der Seelenstein zu bekommen ist. Ich persönlich – ohne Wertung – hab stark gehofft, dass es Clint sein wird, der im MCU bisher immer wenig Platz hatte, zwar eine spannende Randfigur war, aber doch wegdenkbar. Umso schockierender und auch unnötiger war dann die Lösung: Nach einem emotionalen und erbitterten Kampf, weil sie sich nicht entscheiden können, wer es sein wird, fällt Nat schließlich selbstgewählt die tiefe Klippe herunter. Für mich persönlich ein Moment, in dem ich aufstehen und das Kino verlassen wollte. Die Avengers hatten eine einzige Frau. Nat. Die Guardians hatten eine wichtige Frau. Gamora. Was für ein blöder Zufall ist es, dass Frauen „Opfer“ sind? Dass Frauen leiden müssen, um Männer zu retten? Clint hat haufenweise Leute umgebracht, aber Nat sagt, dass sie es ist, die es tun muss. Ihr Character-Arc wurde damit abgeschlossen, dass sie sich umbringen muss, um sich von ihren Schulden zu befreien? Ohne komplett die Nerven zu verlieren, aber: Ernsthaft? Ich bin fast ausgerastet im Film. Absolut unverzeihbarste und größte Schwachstelle des Films, aber ein typischer Stempel des MCUs. Gefühlt sind 90% der Personen männlich, aber natürlich wird die einzige, wichtige Frau getötet, die für diese Familie gelebt hat und sie zurückwollte, statt Clint, der unwichtig war, immer Außenstehender bei den Avengers und insgesamt keine so engen Freundschaften hatte wie Nat zu Steve, Bruce und Tony. Für mich hat das auch nichts mit Geschmackssache zu tun, es war aus meiner Sicht einfach absolut schlecht, falsch und schädlich für den Film. Vor allem, weil ihr Tod am Ende überhaupt keine Rolle gespielt hat, im Gegensatz zu Tony hat sie nicht mal eine Beerdigung bekommen und und und. Die Liste ist lang.

Alle kommen zurück und treffen sich wieder: Die böse Nebula ist dabei. Bruce legt den Handschuh an; Für mich übrigens auch ein großer Moment, weil Bruce tatsächlich hier etwas tun kann und der Held ist, als der er sich oftmals – aus meiner Sicht – nicht zeigen konnte. Seine Aufgabe: Snappen und alle in die aktuelle Gegenwart holen, die von Thanos und dem Snap getötet wurden. Und es scheint sogar zu funktionieren – Auf jeden Fall lebt Clints Frau wieder, die ihn dann anruft.

Was sie nicht wissen – und hier leider nochmal eine immense Unlogik – ist, dass die böse Nebula den Thanos aus 2014 in ihre Zeit geholt hat, der die Infinity Steine haben will. Der fliegt mit seinem Raumschiff durch’s Dach des Avengers HQ, was a) keiner merkt und b) wie soll das funktioniert haben? Mit den wenigen Pym-Partikeln, die Nebula 2014 von Nebula 2023 hatte? Davon abgesehen waren diese auch aufgebraucht, da Nebula 2023 nur Pym-Partikel für eine Hin- und Rückreise hatte und diese aufgebraucht sind, sobald sie mit Rhodey zurückgereist ist. Davon abgesehen: Wie hat Thanos es geschafft, das Raumschiff durch die Quantenebene zu lenken, ohne GPS? Viele Frage, die offenbleiben und zu leicht und unlogisch gelöst werden.

Das Avengers HQ wird abgeschossen, große Not. Thanos schickt die böse Nebula los, um den Handschuh aufzutreiben. Rhodey, Bruce und Rocket ertrinken fast. Scott eilt ihnen zuhilfe. Clint hat den Handschuh und wird von bösen, ekligen Monstern verfolgt. Tony, Cap und Thor stehen Thanos wieder gegenüber. Sie kämpfen zu dritt gegen ihn, Thanos mit Sturmbrecher und Mjolnir, Cap mit Schild und Tony mit seinen Laserstrahlen. Und sie können ihn nicht besiegen? Zu dritt? Dabei hat er keinen Handschuh, keine Steine? Thor konnte ihn in Infinity War allein besiegen, MIT Steinen und hier können sie das zu dritt nicht? Für mich unlogisch und total verzerrt und fernab von allem, was sie vorher gezeigt haben. Thanos scheint ohne Steine noch stärker zu sein als mit und das macht überhaupt keinen Sinn.

So schafft Thanos es, Tony auszuschalten, Cap locker wegzuschlagen und schließlich rammt er Thor fast seine eigene Axt in die Brust, bis … Steve ihn mit Mjolnir da wegschießt. Ich war für diesen Teil leider zuvor gespoilert worden, aber für mich neben der Kampfszene gegen sich selbst, die intensivste, beste Captain America Szene im ganzen Film und definitiv eines der besten im ganzen MCU. Hier wurde nicht nur Steves Charakter aufgegriffen, sondern ebenso die Szene aus Avengers: Age of Ultron, wo er den Hammer bewegt und Thor es sieht – Und Steve und Thor beide wissen, dass er nur so getan hat, als könnte er ihn nicht heben. Das zeigt sich auch an Thors „Ich hab’s gewusst!“, das dann folgt, bevor Steve Thanos in einem epischen Kampf ziemlich fertig macht. Möchte man glauben, dass er ihn hier hätte besiegen können: Nein. Obwohl er die Kraft Thors besitzt (wir erinnern uns an Odin in Thor eins, der sagt, dass der der den Hammer hebt, die Kräfte Thors hat), ist er immer noch nicht stark genug. Thanos ist ohne Steine offenbar noch besser als mit. Die drei Avengers sind besiegt, Steves Schild zerschlagen. Er steht wieder auf, immer, immer wieder.

Indessen: Clint findet den Handschuh mit den Steinen in den Trümmern und flieht. Er schafft es gerade so, zu entkommen und übergibt den Handschuh der bösen Nebula, die sich dann jedoch als Spion herausstellt. Bevor diese damit fliehen kann, wird sie jedoch von der 2023er Nebula und Gamora gestellt, die sich auf die Seite der Avengers geschlagen hat, nachdem 2023er Nebula sie davon überzeugen konnte, dass es Hoffnung gibt. Dass sie fliehen können. Das war klug inszeniert, da, auch wenn Gamora und Nebula nie drüber geredet haben, immer klar war, dass sie unter der Tyrannei von Thanos gelitten haben und sich darüber vereinen können, auch wenn sie es sich 2014 noch nicht eingestanden haben.

2023er Nebula erschießt sich schließlich. Clint hat wieder den Handschuh.

Auf der Kampffläche: Irgendwie und ohne Erklärung hat Thanos seine Armee dort hinbeordert. Da auch Maw und alle Toten vom letzten Mal dabei sind, ist anzunehmen, dass diese aus seiner Zeit sind. Aber wie hat er sie dort hinbekommen? Er hat viel zu wenig Pym-Partikel. Es macht Sinn, dass das für die Dramatik wichtig war, aber am Ende hat es das ganze Bild, wie die Zeitreise funktioniert, komplett zerrissen, weil es ja offenbar doch ganz anders funktioniert und viel einfacher ist.

Steve steht jedenfalls allein vor der Armee und dann hört man plötzlich Sam, der mit ihm spricht und mit „Achtung links“ (Anspielung auf Captain America: The Winter Soldier) öffnen sich Portale. Alle Toten kehren zurück. Im Kino wurde geschrien, geweint, gejohlt und auch wenn unklar ist, wie an so vielen Orten gleichzeitig derartige Portale gemacht wurden, ohne dass da jemand war, der sie tatsächlich offen gehalten hat, war es die Szene im Film und ein ganz, ganz großartiger Moment, in dem alle Fäden sich verbinden. Ant Man wird groß, wie in Civil War. Er befreit Bruce, Rocket und Rhodey. Black Panther, Spiderman, Doctor Strange, die Guardians, Bucky, Shuri, Wanda sind wieder da. Pepper landet in ihrem Rescue suit. Steve darf die iconic line „Avengers, assemble“ sagen und damit den Kreis schließen.

Die Schlacht war ein großes Highlight des Films, weil hier tatsächlich alle Kräfte gebündelt werden konnten wie nie zuvor. Es war unübersehbar, dass es dafür wirklich einundzwanzig Filme gebraucht hat, um so etwas aufbieten zu könnten und es gut war, dass es diese gab, da es nur so die Kraft entwickeln konnte, die es am Ende hatte. Es gab unglaublich gute Szenen von Pepper, von Wanda, von Steve und Thor, die plötzlich ihre Waffen vertauscht hatte, von T’Challa und Spider Man und schließlich auch noch von Captain Marvel, die (viel zu spät) wiederkommt. In einem erbitterten Wettstreit wird sich um den Handschuh geprügelt, wobei die Superheld*innen zusammenarbeiten, um ihn zum Van zu bekommen, damit die Steine zurück in ihre Zeit kommen.

Dabei wurde eine Szene eingebaut, in der explizit nur Frauenfiguren des MCUs Seite an Seite gezeigt werden. Für mich persönlich war die Szene immens wichtig und hat mich emotional sehr, sehr ergriffen, sodass ich geweint habe, auch nach dem dritten Mal. Nichtsdestotrotz war die Szene zu wenig, zu gewollt, fast prätentiös, weil die Frauenfiguren während der restlichen Schlacht kaum Bildfläche hatten und der Blickwinkel doch wieder auf den Männern lag. Das nimmt der Szene nicht die Kraft, wirkt aber beinahe wie ein Fan-Service, statt dass wirklich richtige kollektive Szenen am Stück gezeigt werden, in denen die starken MCU Frauen im Krieg die Leute fertig machen. Dadurch hat das auch immer einen leicht bitteren Beigeschmack gehabt, auch wenn es trotzdem eine sehr gute und wichtige Szene gewesen ist, die ich nicht missen wollen würde.

In einer wichtigen Szene kämpft Carol gegen Thanos, der schließlich den Handschuh doch hat. Hier übrigens nochmals das Stärke-Problem: Carol ist nicht stärker als Thanos ohne Handschuh? Sie hätte ihm leicht den Kopf abreißen können, einfach von der Logik her, aber er besiegt sie regelrecht einfach und wird erst wieder „schlechter“, als er den Handschuh trägt. Irgendwie wurde sich hier sehr offensichtlich verzettelt.

Schließlich ist es – nicht überraschend – Tony, der die Sache löst. Ich hatte mir ehrlich gesagt erhofft, dass es tatsächlich Carol wäre, die das schließlich beendet, aber als Doctor Strange den Finger hochzeigt, sobald Thanos den Handschuh hat und Tony, das sieht, ist klar: Die einzige Chance. Und das war gut gemacht, sodass es verzeihbar ist, besonders im Anbetracht der Tatsache, wie der Kreis um Tonys Character-Arc geschlossen wird: Auf Thanos „Ich bin unvermeidbar“ kann Tony schließlich sagen „Und ich. Bin. Iron. Man.“ und snappt ihn weg.

Besonders gut fand ich, wie gespiegelt wurde im anschließenden. Während vorher alle „Guten“ verschwunden sind, aufhörten zu existieren, lösten sich jetzt alle aus Thanos‘ Armee, inklusive ihm selbst auf. Das war ein zufriedenstellender Anblick, nicht nur inhaltlich, sondern narrativ ebenso.

Genauso logisch und kreisschließend war schließlich der Tod von Tony: Der schmerzhaft, aber für mich absolut nicht tödlich war, weil es einfach gut gemacht war. Zufriedenstellend. Gut inszeniert. Wir wollen uns alle keine Welt ohne Iron Man vorstellen, aber vielleicht mussten wir das, weil Iron Man sich keine Welt ohne all das vorstellen und damit nie Ruhe finden konnte. Sehr berührend inszeniert war dahingehend auch, dass die Menschen, die ihn am meisten geliebt haben, am Ende noch da waren, Pepper, Peter und Rhodey. Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit dem Tod von Tony.

Tony wird schließlich beerdigt. Die kommenden TV-Shows werden angedeutet, als man Wanda und Clint dort stehen sieht. Thor schließt sich den (As)guardians of the Galaxy an. Seltsamer- und absolut unpassenderweise entschließt sich Steve, als er alle Steine wieder zurückbringt, ein normales Leben zu leben und übergibt Sam das Schild.

Dass Sam das Schild bekommt fand ich toll, toll gespielt, toll gemacht, tolle Idee. Ansonsten war das restliche Ende aus meiner Sicht absolut gegenteilig zur restlichen Arc von Steve, dessen ganzes Leben darum ging, irgendwie Bucky zu retten und gut zu machen, nur damit er dann zu Peggy ohne ihn zurückgeht? Vor allem, nachdem er in Avengers: Age of Ultron zu Tony sagte, das Leben wäre nichts mehr für ihn? Das sprach er zwar selbst an, dass er es mal „ausprobiert“ hat, aber es war für mich absolut unlogisch und unpassend für die Figur, die in Wirklichkeit längst über Peggy hinweg war, nachdem diese sogar gestorben war. Davon abgesehen hat Steve damit Peggys ganz eigene Entwicklung in ihrer Zeit kaputt gemacht, in der sie vielleicht sogar schon verheiratet war und Kinder hatte. Übrigens auch kein Schachzug, den Steve gemacht hätte und der demnach auch überhaupt nicht gepasst hat. Auch der Grund, weswegen mir die Peggy Szene zuvor nur wie ein Plot-Device vorkam.

Fazit

Diese Rezension ist lang genug, aber das Fazit soll es trotzdem geben:
Avengers: Endgame ist leider genau wie viele andere MCU-Filme voller Fehler und dazu noch vieler unnötiger, vermeidbarer Fehler, hat aber auch immense Schäden durch den Tod von Nat und das Ende bekommen. Nichtsdestotrotz hat der Film so viele Sachen zurückgebracht, Beziehungen aufgewertet, am Ende eine riesige, beeindruckende und epische Schlacht hervorgebracht, mit Witz und Ernsthaftigkeit gleichzeitig geglänzt, Figuren wie Scott endlich etabliert, dem sie überhaupt zu verdanken haben, dass es funktioniert und viele Character-Arcs abgeschlossen. Neben all den Fehlern gehört der Film auch – wie angekündigt – zu meinen Lieblingen. Auch ein Grund, weswegen ich die nächsten drei Tage nochmal ins Kino gehen und mir alles nochmal ansehen werde.

Was denkt ihr über den Film? Beziehungsweise, mit welchem Gefühl seid ihr da rausgegangen?

Ich hab irgendwann noch vor, mehr zu den Figuren zu schreiben, die hier leider zu kurz kommen mussten, um diesen zum Teil undurchsichtigen Plot aufzudröseln. Ihr werdet informiert werden.

Alles, alles Liebe
• Laura

Beitragsbild von MARVEL

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